
Mit dieser einfachen und schnellen Tomatensoße fällt es leicht, sich für einen Moment nach Italien zu träumen. Das Beste daran: In weniger als 20 Minuten steht das Gericht auf dem Tisch, ohne dass dabei auf den typisch intensiven Geschmack verzichtet werden muss, den ihr aus dem Oh!lio kennt. Denn schnell bedeutet nicht automatisch einfach – zumindest nicht geschmacklich.
Deshalb haben wir unseren Küchenchef nach seinem Lieblingsrezept mit dieser sommerlichen Tomatensoße gefragt. Herausgekommen ist ein Gericht, das zeigt, wie aus wenigen hochwertigen Zutaten ein echtes Stück italienischer Lebensfreude entstehen kann. Fruchtige Tomaten, aromatischer Basilikum, cremiger Burrata und große Paccheri verbinden sich zu einer Pasta, die nach Sonne, Urlaub und langen Sommerabenden schmeckt.
Darauf kommt es an
Die richtigen Tomaten
Für die schnelle Variante unserer Tomatensoße eignen sich Ochsenherz-Tomaten besonders gut. Sie sind leicht an ihrer herzförmigen Form zu erkennen und überzeugen vor allem durch ihr intensives Aroma. Ihr Fruchtfleisch ist besonders fleischig, enthält wenig Kerne und bringt eine angenehme natürliche Süße mit. Gleichzeitig besitzen sie weniger Säure als viele andere Tomatensorten und eignen sich deshalb hervorragend für frische Sommersoßen, die nicht stundenlang einkochen sollen. Da die Tomaten den Mittelpunkt des Gerichts bilden, lohnt es sich, möglichst reife Exemplare zu verwenden. Je aromatischer die Tomaten, desto intensiver wird später auch die Soße.
Die passende Pasta
Für dieses Gericht verwenden wir Paccheri – große Röhrennudeln aus Süditalien. Ihren ungewöhnlichen Namen verdanken sie dem Geräusch, das sie beim Kochen machen: Die eingeschlossene Luft erzeugt ein leichtes "Klatschen", das an einen kleinen Schlag erinnert.

Paccheri gibt es sowohl glatt als auch geriffelt. Beide Varianten eignen sich hervorragend, wobei die geriffelte Oberfläche die Tomatensoße besonders gut aufnimmt. Durch ihre Größe sammelt sich außerdem etwas Soße im Inneren der Nudeln, sodass jeder Bissen besonders aromatisch wird.
Das perfekte Topping
Abgerundet wird das Gericht mit einer cremigen Burrata. Der italienische Frischkäse ähnelt äußerlich einem Mozzarella, überrascht jedoch im Inneren mit einer herrlich weichen Füllung aus Sahne und Mozzarellafäden. Die warme Tomatensoße bringt die Burrata leicht zum Schmelzen. Vermischt man sie erst auf dem Teller mit der Pasta, entsteht eine besonders cremige Soße, die hervorragend mit den fruchtigen Tomaten harmoniert und dem Gericht seine unverwechselbare Leichtigkeit verleiht.
So gelingt die italienische Tomatensoße
Zutaten für 4 Portionen
- 1 kg Ochsenherz-Tomaten
- 75 g Zwiebeln
- eine Handvoll frischer Basilikum
- 2 EL hochwertiges Olivenöl
- 1 Burrata
- 500 g Paccheri
Zubereitung
Schritt 1
Die Paccheri in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.
Schritt 2
Währenddessen die Ochsenherz-Tomaten in größere Scheiben schneiden und die Zwiebeln fein würfeln.

Schritt 3
Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebeln glasig anschwitzen, anschließend die Tomaten hinzufügen und alles einige Minuten anbraten. Zum Schluss den frischen Basilikum dazugeben und die Soße kurz köcheln lassen.
Schritt 4
Die Soße wird bewusst nicht lange eingekocht. Dadurch bleiben die Tomaten frisch, leicht und behalten ihre natürliche Säure. Im Gegensatz zu klassischen, lange gekochten Tomatensoßen entsteht so eine sommerliche Variante mit besonders fruchtigem Geschmack.

Schritt 5
Die fertigen Paccheri direkt unter die Tomatensoße heben und gut vermengen. Anschließend auf Tellern anrichten und jeweils mit einer Burrata servieren. Erst beim Essen wird der Käse leicht geöffnet und mit der warmen Pasta vermischt – so entsteht eine herrlich cremige Konsistenz.
Tipps vom Küchenchef
Weniger ist manchmal mehr
Der größte Unterschied zu vielen klassischen Tomatensoßen liegt in der kurzen Garzeit. Während traditionelle Soßen oft über Stunden einkochen, soll diese Variante bewusst frisch bleiben. Dadurch behalten die Tomaten ihre Leichtigkeit, ihre natürliche Fruchtigkeit und eine angenehme Säure. Gerade an heißen Sommertagen wirkt das Gericht dadurch deutlich leichter und frischer.
Gute Zutaten brauchen nicht viele Gewürze
Eine hochwertige Tomatensoße lebt von ihren Zutaten. Wenn die Tomaten vollreif sind und ein gutes Olivenöl verwendet wird, braucht es oft nicht mehr als etwas Salz, Pfeffer und frischen Basilikum.

Die italienische Küche zeigt immer wieder, dass hervorragender Geschmack nicht durch viele Zutaten entsteht, sondern durch die richtige Auswahl.
Die Burrata erst auf dem Teller öffnen
Ein kleiner Trick: Die Burrata sollte erst direkt vor dem Essen angeschnitten werden. So vermischt sich ihr cremiger Kern langsam mit der warmen Tomatensoße und macht die Pasta besonders samtig.
Der Geschmack eines italienischen Sommers
Das Gericht klingt auf den ersten Blick vielleicht überraschend einfach. Doch genau darin liegt sein Geheimnis. Wenige hochwertige Zutaten, sorgfältig zubereitet, ergeben eine Pasta, die zeigt, wie unkompliziert italienische Küche sein kann.

Schon nach der ersten Gabel entfalten sich die fruchtigen Tomaten, der Duft von Basilikum und die cremige Burrata zu einem Geschmackserlebnis, das sofort an laue Sommerabende in Italien erinnert.
Bei Oh!lio glauben wir, dass außergewöhnliche Gerichte mit außergewöhnlichen Zutaten beginnen. Deshalb legen wir größten Wert auf sorgfältig ausgewählte Produkte, authentische Aromen und kompromisslose Qualität. Denn aus einfachen Rezepten entstehen oft die schönsten Genussmomente – vorausgesetzt, jede einzelne Zutat darf ihre ganze Qualität entfalten.
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