Focaccia: Ein Klassiker für den Sommerabend
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Anders als bei einer Pizza, wo es um die besonderen Beläge ankommt, kommt die klassische Focaccia oft ganz ohne aus. Teig, Olivenöl und frische Kräuter und fertig ist die Dolce Vita. Da der Teig aber gerade der Hauptakteur ist, ist er auch der schwierigste Teil daran. Doch mit diesen Tipps aus dem Oh!lio duftet es auch bald bei ihnen zuhause nach Urlaub.

Das braucht ihr:

  • 1kg Mehl
  • 800ml Wasser
  • 6g Hefe (frisch)
  • Salz, Olivenöl

Zubereitung:

1. Schritt: Mehl zusammen mit dem Salz in eine Schüssel sieben. Einen Teil des Wassers lauwarm erhitzen und die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Zusammen mit dem restlichen Wasser zur Mehl Salz -Mischung geben.

2. Schritt: Anschließend etwa 20-25min zu einem Teig kneten. Hierbei hilft auch eine elektrische Küchenmaschine.

3. Schritt: An einem warmen Ort die Schüssel abgedeckt zwei Stunden ruhen lassen. Wichtig: Das Tuch sollte feucht sein.

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4. Schritt: Die Teiglinge formen. Es sollten ungefähr 6-8 Teiglinge entstehen. Diese auf einem Backblech hinlegen und weitere 6 Stunden gehen lassen. Hierbei kann der Teig dann gerne auch über Nacht gehen oder eingefroren werden.

5. Schritt: Nach Wunsch verfeinern.

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6. Schritt: Im vorgeheizten Backofen bei ungefähr 200 Grad Celsius backen. Es empfiehlt  sich den Teig 20 Minuten zu backen. Alternativ kann er auch auf dem Grill gebacken werden, wenn man einen Pizzastein verwendet. Nach 15 Minuten immer mal wieder

Tipps vom Küchenchef:

Beim Mehl sollte darauf geachtet werden, dass es ein hochwertiges italienisches Pizza-Mehl ist. Sowas findet ihr in einem gut sortierten Supermarkt oder in einem italienischen Fachhandel. Wenn ihr euch unsicher seid, geht lieber in den Fachhandel, damit ihr auch richtig beraten werdet.

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Der hohe Wasseranteil ist wichtig und sorgt dafür, dass der Teig besonders weich und klebrig ist. Natürlich sollte er nicht an den Fingern kleben bleiben, aber diese noch leicht klebrige Konsistenz ist genau das, was einen guten Teig ausmacht. Entscheidend ist hier auch, dass mit mehr Hefe gearbeitet wird als bei einem klassischen Pizzateig.

Es sollten so richtige Luftblasen beim Formen und Verarbeiten des Teigs entstehen. Dann weiß man, dass der Teig genau die richtige, luftig, lockere Textur hat, die man möchte.

Beim Belag gilt: Weniger ist mehr

Eine originale Focaccia unterscheidet sich auch vom Belag von einer klassischen italienischen Pizza. Hierbei geht es nicht darum ausgefallene Kreationen zu kombinieren, sondern es ist der Teig, der im Mittelpunkt steht. Ganz klassisch und schlicht besteht der Belag einer Focaccia nur aus drei Zutaten: Olivenöl, Oregano und Salz. Alternativ kann sie auch mit Tomatensoße und Mozzarella zubereitet werden, aber auch hier gilt: weniger ist mehr. Focaccia sollte niemals so üppig belegt werden, wie Pizza.

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Insiderwissen exklusiv für euch:

Damit der Teig für eure Focaccia direkt gelingt, haben wir extra noch einmal im Oh!lio nachgefragt:

Teig über Nacht gehen lassen: Der Hefeteig sollte grundsätzlich an einem warmen Ort gehen, damit die Hefe ihre komplette Wirkung entfaltet. Um ein noch besseres Teig-Erlebnis zu haben, empfiehlt es sich aber den Teig auch über Nacht, also 12-14 Stunden zugedeckt stehen zu lassen. Dadurch entwickelt er noch zusätzlich Luftblasen und ist in jedem Fall fluffig.

Teiglinge roh einfrieren: Falls ihr immer mal wieder zwischendurch Lust auf Focaccia habt, könnt ihr die geformten Teiglinge auch einfrieren. Dabei solltet ihr darauf achten, dass sich die Teilstücke so wenig wie möglich berühren. Oder ihr friert sie gleich in einzelnen Gefrierbeuteln oder portionsweise zu zweit ein.

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Ein Beitrag von
Marcel P. Schmitt
Content Team